Mein Name ist Karin Wörl. 1952 in
Nürnberg geboren. Mein ständiger Wohnsitz ist seit vielen Jahren in Schwabach.
Die Malerei ist für mich ein unverzichtbarer, schöner Ausgleich zu meinem sehr
technisch orientierten beruflichen Umfeld in einem Elektronikunternehmen. Meine
Freizeit, ich nenne sie „meine Malzeiten“, nutze ich ganz und gar um in die Welt
der Farben einzutauchen und immer Neues dazu zu lernen.
Im Rahmen meiner ersten Berufsausbildung, zur
Schneiderin, habe
ich mich von 1967 bis 1970 mit Modezeichnen beschäftigt, was meiner Neigung
entsprach und mir sehr
gut gefallen hat, andere Tätigkeiten in diesem Beruf waren dann nicht mehr so
mein Ding. Allerdings wurde mir in meiner Berufsausbildung ein recht gutes
Gefühl für Farben vermittelt.
Nach einem Auslandsaufenthalt in England,
wo ich neben der englischen Sprache auch lernte alte Türen und
Möbel zu restaurieren, beschäftigte ich mich daran anknüpfend, einige Jahre
mit Bauernmalerei, wobei ich alte Schränke, Truhen und
andere Gegenstände zum Teil erst restaurierte und anschließend bemalte. Aber die, zwar
von Region zu Region verschiedenen Motive, doch relativ festgelegten Farben und
Formen der
Bauernmalerei waren mir irgendwann zu eintönig. Daher legte ich für lange Zeit
den Malpinsel aus der Hand und verschrieb mich 15 Jahre lang, unter
dem Künstlernamen "Rabiya",
gänzlich dem
Orientalischen Tanz,
der arabischen Musik und Kultur. Dazu befasste ich mich auch mit dem Entwurf und Anfertigen
von Tanz-Kostümen, sowie dem Erarbeiten von Choreographien.
2009 begann ich wieder zu malen
und nahm an Kursen für Aquarellmalerei unter
der Leitung von dem Maler und Grafiker Reinhard G. Bienert teil. Im November 2009
organisierte Reinhard G. Bienert die
Gruppenausstellung
"Le carré magique" im Foyer des Stadtkrankenhauses Schwabach, an der
ich mit meiner Aquarellserie "Paradies" teilnehmen durfte.
Seit Ende 2009 besuche ich regelmäßig Kurse und Workshops für Acryl- und Ölmalerei
von der Malerin Ina Schilling. Das Fachwissen für Theorie, Farbenlehre,
Materialien, Techniken, Kunstgeschichte usw., eigne ich mir durch das Lesen und
Durcharbeiten vielfacher Fachliteratur an.
"A priori gibt es keine Schulen.
Das Entscheidende
ist die Kunst als solche.
Ein Bild ist entweder gut oder schlecht"
(Paul Cèzanne)
< zurück
nächste Seite >